Jürgen Engeland

Vorstellungen

Für viele Jahre war dies eine gute Entscheidung. In einem Neubauprojekt für ein automatisches Hochregallager beschäftigte ich mich erstmals mit etwas, das einen Bezug zur „Robotik“ hatte. Der Einsatz von Computern in der Bürokommunikation entwickelte sich, und ich konnte diese Entwicklung mit vorantreiben. Erst wurden die Computer lokal vernetzt und später aus der Ferne verwaltet. Am Ende wurden vor Ort immer weniger IT-Service-Fachleute benötigt. Meine damalige Arbeit wird heute über das Internet von Ungarn aus erledigt. Was sich mir als neue Aufgabe anbot, stellte mich nicht mehr zufrieden.

Die "Wende"
Was tun? Mit fast 40 Jahren bot sich mir die Chance, ein zweites Mal zu studieren mit dem Ziel, Berufsschullehrer für meine Fachrichtung zu werden – wieder an der Universität Flensburg. Als allgemein bildendes Unterrichtsfach wählte ich die Physik, weil mir der am eigenen Erleben der Phänomene orientierte Ansatz besonders gefiel, der dort verfolgt wird. Deshalb baue ich auch möglichst viele Schülerexperimente in meinen Unterricht ein.
Das Referendariat führte mich an die Gewerbeschule 15 in Hamburg, wo ich Flugzeugelektroniker in Elektrotechnik und Fluggerätmechaniker in Physik unterrichten durfte. Das wollte ich doch selbst einmal werden!
Gegenwart und Zukunft

Meine erste Stelle als voll ausgebildeter Lehrer habe ich am Heisenberg-Gymnasium gefunden. Inzwischen gefällt mir gerade die Arbeit mit jüngeren SchülerInnen sehr und ich schätze die freundliche Atmosphäre zwischen SchülerInnen und LehrerInnen, wie ich sie an unserer Schule wahrnehme. Meine berufliche Erfahrung aus dem IT-Service kann ich einbringen, indem ich Herrn Albowski bei der Betreuung und dem Ausbau des Schulnetzwerks unterstütze.

Einer meiner Wünsche für die Zukunft ist mit der Robotik-AG 2010 in Erfüllung gegangen. Ein weiterer wäre, dass wieder ein Profil mit Informatik und/oder Physik zustande käme.