Sozialpraktikum

Berufsorientierung

Eine Brücke schlagen

Mit mulmigem Gefühl machte ich mich an meinem ersten Arbeitstag auf den Weg, doch die herzlichen, liebevollen und energiereichen Menschen brauchen noch nicht mal zwei Stunden um mich in ihr Herz zu schließen.

Eine völlig neue und interessante Erfahrung, die ich jedem Schüler empfehlen kann, der den Mut hat seine Ängste zu überwinden, um am Ende dafür belohnt zu werden.

Der Montag der zweiten Woche hatte es dann nochmal in sich. Ich fuhr zusammen mit der kleinen Gruppe zum Heisenberg Gymnasium, meiner eigenen Schule, um dort Gärtnerarbeiten zu verrichten.

Als ich in der Pause die Blicke der bekannten Schüler auf mir spürte und den Schmerz empfand, denn die Behinderten jedes Mal spüren müssen, war ich sehr traurig. Würden sie wissen, was für tolle Menschen in diesem oft ungewöhnlichem Äußeren stecken, würden sie diese nicht so behandeln.
Doch wie schafft man es Benachteiligte mit in die Welt der gesunden Menschen einzureihen?

Respekt

Das Projekt an unserer Schule ist auf jeden Fall schon ein toller Schritt in die richtige Richtung, und ich hoffe, dass noch viele Schüler lernen diese Gruppe der Menschheit zu akzeptieren. Denn genau das ist es was sie wollen. Die gleiche Akzeptanz und den Respekt, der jedem Menschen in unserer Gesellschaft gebührt.

Cathrin Hansen, 10a