Boys Day

Berufsorientierung

Boys Day an der Schule in der alten Forst

Mit welchen Erwartungen bin ich zum Boys Day gegangen?

Ich hatte gehofft, dass ich an diesem Tag ein bisschen Spaß habe und auch ein wenig helfen kann. Ich wollte auf keinen Fall einfach in der Ecke stehen und zugucken. Außerdem habe ich mich darauf gefreut, meine alte Schule und meine ehemalige Lehrerin wieder zu sehen.

Welche Tätigkeiten habe ich ausgeübt bzw. kennen gelernt?

Ich musste an diesem Tag z.B. in der Klasse 4a beim Sportunterricht die Rolle des Basketball-Schiedsrichters ausüben. Danach sollte ich beim Deutschunterricht mit einer kleinen Gruppe von Kindern in einem Nebenraum eine Geschichte lesen. Das nannte sich Differenzierungsunterricht. In der gleichen Stunde konnte ich einen Jungen bei der Grammatik unterstützen und mit ihm Verben ins Präteritum und Perfekt setzen. In der nächsten Stunde hatte Frau Bruse, meine alte Lehrerin, eine Freistunde und ich habe ihr beim Kopieren von Unterrichtsmaterial geholfen. Danach sollte ich zur Unterrichtsvorbereitung im Internet auf der Seite "Blinde Kuh.de" etwas über die deutsche Bundeskanzlerin heraussuchen. In der 4. Stunde musste Frau Bruse als Vertretungslehrerin in der 3c einspringen und ich unterstützte die Kinder bei der Stationsarbeit. In meiner letzten Stunde war ich im Akrobatik-Kurs von Frau Dietz. Dort musste ich mit ein paar Jungen menschliche Pyramiden bauen und Hilfestellung leisten.

Welche Tätigkeiten waren interessant?

Interessant war eigentlich alles, was ich gemacht habe. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass Viert- und besonders Drittklässler, sehr anhänglich sind.

Welche Entscheidungshilfen hat mir dieser Tag gebracht?

Entscheidungshilfen in dem Sinne hat mir der Boys Day nicht gebracht. Ich habe nur ein paar Erfahrungen gesammelt, wie es ist, mit jüngeren Kindern umzugehen. Außerdem glaube ich, dass der Beruf Lehrer, besonders Grundschullehrer, kein Beruf für mich ist, da ich die nötige Ruhe und Geduld nicht aufbringen kann.

David Gossler