Das Heisenberg-Gymnasium bemüht sich auf vielfältige Weise um die Förderung der Sprachkompetenz seiner Schülerinnen und Schüler.
Sprachförderung schließt die Bereiche Lesen, Schreiben und Sprechen mit ein.
Einige Kinder kommen mit Unsicherheiten im Bereich Rechtschreibung ans Heisenberg-Gymnasium. In den ersten Wochen der neuen Klasse fünf beobachten die Lehrer, insbesondere die Deutschlehrer, alle Kinder sehr genau.
Vor den Herbstferien empfehlen sie dem Sprachlernkoordinator die vier bis sechs Kinder aus ihrer Klasse mit den größten Problemen in der Rechtschreibung, im Textverstehen oder in der Beherrschung der deutschen Grammatik.
Diese Kinder werden dann mit der Hamburger Schreibprobe und einem weiteren wissenschaftlich geeichten Test getestet. Je nach Ergebnis kann das Kind dann in den Genuss einer additiven Sprachförderung kommen.
Diese additive Sprachförderung wird in eigener Regie, ohne Stundenzuweisung von der BBS, durchgeführt.
In Kleingruppen von 10 bis 12 SchülerInnen werden typische Fehlerschwerpunkte bearbeitet, das Leseverstehen geübt, grammatische Regeln wiederholt, kleine Diktate geschrieben. Für viele Schüler ist das konzentrierte Arbeiten, z.B. das genaue Lesen einer Aufgabenstellung, noch eine Schwierigkeit. Dies und das zügige Arbeiten und eigenständige Kontrollieren und Verbessern wird in der Kleingruppe unter der Anleitung von drei DeutschlehrerInnen geübt.
Die additive Sprachförderung in der fünften Klasse ist also keine Deutsch-Nachhilfe, sondern bezieht sich auf Kompetenzen, die für die erfolgreiche Mitarbeit in allen Fächern benötigt werden. In der Regel soll die Teilnahme – bei zwei Terminen in der Woche – von November bis Ende Januar dauern, danach sollten bis zum Schuljahresende andere Kinder nachrücken.
Es zeigte sich im ersten Durchgang, dass einige Kinder aber die Unterstützung durch die addditive Förderung das ganze Schuljahr über benötigten. Die Teilnahme ist verpflichtend.