Es war Samstag Morgen. Meine Mutter hatte mich gerade geweckt. Heute war der große Tag gekommen. Unsere Klassenreise nach Sylt stand kurz bevor. Ich zog mich an, putzte meine Zähne und schlurfte zum Küchentisch. Mein tägliches Schinken-Käse-Nutellabrötchen stand schon bereit. Daneben wartete mein fünf Minuten Ei mit Speck. Doch vor lauter Aufregung war mir der Appetit vergangen. Nicht einmal mein Coca-Orangensaft schmeckte mir. Nach dem Frühstück checkte ich noch einmal meinen Koffer. Ich konnte es nicht glauben, ich hatte wirklich nichts vergessen. Nachdem meine Mutter mir gesagt hatte, dass wir aufbrechen müssten, schleppte ich mein Gepäck zu unserem Auto. Am Bahnhof angekommen, stiegen wir alle in den Zug. Ich winkte meiner Mutter zum Abschied zu und wandte mich meinen Freunden zu.
Nach dreistündiger Fahrt kamen wir endlich in Westerland an. Weil es so heiß war, gingen wir sofort baden. Unsere Lehrerin suchte uns einen schönen Platz am Strand. Wir zogen uns hastig um und stürzten uns ins Wasser. Nach einiger Zeit hatten wir genug geplanscht und stiegen aus den Fluten, um uns abzutrocknen. Plötzlich merkte unsere Lehrerin, dass Nico fehlte. Wir begannen ihn zu suchen. Mein Freund Kenny fand Nico schließlich auf einem Baum und beobachtete, wie er versuchte, mit seinen Schwimmflügeln abzuheben. Plötzlich fiel er herunter und stürzte genau auf unsere Lehrerin, die ihn immer noch suchte. Sie erschrak fürchterlich, war aber doch froh, ihn endlich wieder gefunden zu haben.
Constanze Schumann-Plekat, Nadine Kowol, Theresa Pendorf, Sarah Schönherr, Dorothee Laugwitz, Klasse 6c